Eschershausen (red). Besucherinnen und Besuchern des Stadtparks Eschershausen sind die Absperrungen zum angrenzenden Gelände der Wilhelm-Raabe-Residenz aufgefallen. Dort wurden nun Arbeiten ausgeführt, um einen Blühstreifen anzulegen.
Entwicklungskonzept wird weiter umgesetzt
Der Rat der Stadt Eschershausen hat im Jahr 2022 ein zeitlich abgestuftes Entwicklungskonzept für den Stadtpark festgeschrieben, das die Durchführung dieser Arbeiten für das Jahr 2026 vorsieht. „In den letzten Jahren wurden die geplanten Maßnahmen sukzessive umgesetzt. Der Stadtpark hat dadurch an Attraktivität gewonnen und wird von den Einwohnerinnen und Einwohnern sehr gut angenommen“, freut sich der Bauausschussvorsitzende Thomas Wehrhahn, der sich von Stadtdirektor Robert Kumlehn die Arbeiten erläutern lässt.
Schutzfunktion der Flächen im Fokus
Die Flächen rund um die angelegten Blühstreifen sind nach Maßgabe des Entwicklungskonzeptes als Retentionsraum der Lenne besonders geschützt. Um die gute Wasserversickerung der Böden im Falle eines Hochwassers zu erhalten, dürfen schwere Maschinen diese Flächen nur in Ausnahmefällen befahren.
Rückbau des Wassertretbeckens beschlossen
Zudem hat sich der Rat für den Rückbau des Wassertretbeckens ausgesprochen. Aufgrund eines Konstruktionsfehlers ist die Wasserfließgeschwindigkeit im Becken zu niedrig, was zu Verschlammungen führt. Da eine Behebung dieses Fehlers zu aufwendig wäre, fiel die Entscheidung zugunsten eines Rückbaus.
Foto: Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf