Landkreis Holzminden (mhn). Das anhaltende Winterwetter sorgt vielerorts für einen hohen Bedarf an Streusalz. Im Landkreis Holzminden stellt sich die Versorgungslage derzeit noch vergleichsweise stabil dar, während es in anderen Kommunen bereits zu konkreten Einschränkungen kommt.
Frühzeitige Vorsorge im Landkreis Holzminden
Nach Angaben von Pressesprecher Peter Drews ist die Straßenmeisterei im Landkreis Holzminden aktuell noch gut mit Streusalz versorgt. Grund dafür sei, dass bereits vor Beginn der Wintersaison zusätzliche Nachschubkontingente beschafft worden seien. Diese befänden sich derzeit im Zulauf oder seien in den vergangenen Tagen bereits geliefert worden. Sollte das winterliche Wetter jedoch weiterhin anhalten, müsse laut Landkreis in zwei oder drei Wochen erneut Streusalz nachgeordert werden. In diesem Fall könnten bei den Anlieferungen mögliche Verzögerungen auftreten.
Deutlich angespannter stellt sich die Lage hingegen in der Stadt Einbeck dar. Nach Angaben der Stadtverwaltung führt das anhaltende Winterwetter dort bereits jetzt zu Einschränkungen beim Einsatz von Streusalz. Zwar seien die Streugutlager zu Beginn der Winterdienstsaison vollständig gefüllt gewesen und Nachbestellungen frühzeitig erfolgt, aufgrund anhaltender Lieferengpässe stünden aktuell jedoch nur noch begrenzte Streusalz-Ressourcen zur Verfügung.
Der Einsatz von Streusalz werde in Einbeck daher inzwischen überwiegend auf Hauptverkehrsstraßen sowie auf verkehrswichtige und zugleich besonders gefährliche Straßenabschnitte beschränkt. Fahrbahnen und Radwege würden weiterhin von Schnee geräumt, jedoch mit reduziertem Streumittel-Einsatz. Die Stadt bittet die Bevölkerung, im Straßenverkehr erhöhte Aufmerksamkeit, Vorsicht und Rücksichtnahme walten zu lassen und die Geschwindigkeit konsequent an die winterlichen Straßenverhältnisse anzupassen.