Landkreis Holzminden (red). Aus dem Städtebauförderungsprogramm 2026 fließen insgesamt 2.996.000 Euro in den Landkreis Holzminden. Gefördert werden Maßnahmen im Flecken Delligsen sowie in den Samtgemeinden Bodenwerder-Polle und Eschershausen-Stadtoldendorf. Darauf weisen die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt und der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps hin.
Der Flecken Delligsen erhält insgesamt 1.026.000 Euro aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Davon sind 700.000 Euro für Maßnahmen im Bereich der „Dr.-Jasper-Straße“ und weitere 326.000 Euro für den Ortskern von Grünenplan vorgesehen.
Aus dem Programm „Lebendige Zentren“ erhält die Samtgemeinde Bodenwerder-Polle 770.000 Euro für ihr Netzwerk. Für das Netzwerk der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf stehen 1,2 Millionen Euro bereit.
Tippelt und Schraps begrüßen Förderung
„Fast drei Millionen Euro für unseren Landkreis sind eine sehr gute Nachricht. Die Förderung ermöglicht wichtige Investitionen, mit denen die Kommunen ihre Ortskerne und Zentren weiterentwickeln und die Lebensqualität nachhaltig verbessern können“, erklärt Sabine Tippelt.
„Dass sowohl der Flecken Delligsen mit den Maßnahmen in Delligsen und Grünenplan als auch die Samtgemeinden Bodenwerder-Polle und Eschershausen-Stadtoldendorf berücksichtigt werden, ist ein starkes Signal für den gesamten Landkreis Holzminden“, so Tippelt.
Johannes Schraps betont die Bedeutung der gemeinsamen Förderung durch Bund und Land: „Unsere Städte und Gemeinden stehen vor großen Aufgaben, können die notwendigen Investitionen aber häufig nicht allein bewältigen. Die Städtebauförderung ist deshalb ein besonders wichtiges Instrument. Sie stärkt attraktive Ortszentren, unterstützt die regionale Wirtschaft und löst weitere öffentliche und private Investitionen aus.“
Land und Bund stellen 185 Millionen Euro bereit
Bund und Land stellen im Städtebauförderungsprogramm 2026 gemeinsam rund 185 Millionen Euro für Niedersachsen bereit. Damit wird das Fördervolumen des Vorjahres deutlich übertroffen.
Niedersachsens Bauminister Grant Hendrik Tonne macht deutlich: „Starke Innenstädte, wirksamer Klimaschutz und mehr Sicherheit im öffentlichen Raum sind zentrale Zukunftsaufgaben.“ Die Städtebauförderung verbinde diese Ziele und unterstütze die Kommunen dabei, lebenswerte und zukunftsfähige Orte zu gestalten.
Fokus auf Ortskerne und Lebensqualität
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Aufwertung und Belebung von Innenstädten und Ortskernen, der klimagerechten Gestaltung öffentlicher Räume sowie der Stärkung der sozialen Infrastruktur. Dabei spielt auch die Aufenthaltsqualität eine wichtige Rolle.
Tonne betont hierzu: „Sichere und gut gestaltete öffentliche Räume sind eine Grundvoraussetzung für lebendige Städte.“
„Die Förderentscheidungen sind ein starkes Signal für den Landkreis Holzminden“, erklären Tippelt und Schraps abschließend. „Nun kommt es darauf an, die Projekte vor Ort konsequent weiterzuführen und die bereitgestellten Mittel wirkungsvoll für die Bürgerinnen und Bürger einzusetzen.“
Foto: Johannes Dueselder