Hameln (red). Mit der Neugestaltung des Weserufers nimmt die Stadt eines ihrer zentralen Zukunftsprojekte in Angriff. Entstehen soll nicht nur eine bauliche Veränderung, sondern eine neue Verbindung zwischen Stadt und Wasser. Den Auftakt bildet der Bereich rund um den Europaplatz, der sich bis voraussichtlich 2029 schrittweise zu einem lebendigen Aufenthaltsraum entwickeln soll.
Ab Montag, 16. Februar, wird zunächst die alte Uferböschung entfernt. Bereits Ende Januar wurde die Bronze-Skulptur „Liebespaar“ am Ufer abgebaut und eingelagert. In den kommenden Tagen werden Bäume, Sträucher und Bodendecker zwischen der Anlegestelle der „Flotte Weser“ und dem „Hotel Stadt Hameln“ entfernt. Wo derzeit noch dichtes Unterholz wächst, sollen künftig breite Sitzstufen direkt am Wasser entstehen.
Mehr Grün als zuvor geplant
Nach Angaben der Stadt wird der Eingriff in die bestehende Bepflanzung ausgeglichen. Geplant sind ein neuer Schilfgürtel sowie Ufergehölze auf Höhe des Hotels. Auf den künftigen Weserterrassen sollen fünf neue Bäume gepflanzt werden, im neu gestalteten Uferbereich drei weitere sowie zahlreiche Sträucher. Zusätzlich entstehen abwechslungsreiche Beetflächen und Rasenbereiche. Eine derzeit gepflasterte Fläche an der Münsterbrücke soll entsiegelt und in eine artenreiche Fettwiese umgewandelt werden. Die Bäume auf der bestehenden Wiesenfläche am Europaplatz bleiben erhalten.
Die Arbeiten am Ufergehölz dauern voraussichtlich bis Donnerstag, 19. Februar. In dieser Zeit wird der Weserradweg gesperrt, eine Umleitung für Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer ist ausgeschildert.
Die Neugestaltung des Europaplatzes wird mit Städtebaufördermitteln von Bund und Land unterstützt. Perspektivisch sollen auch der Lange Wall, die „Fischpfortenstraße“ und die „Wendenstraße“ neu gestaltet werden, um Altstadt und Weser enger miteinander zu verbinden.
Foto: Stadt Hameln