Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Essenziell

Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.

Statistik

Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.

Komfort

Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.

Mittwoch, 15. April 2026 Mediadaten Fankurve
Anzeige
Anzeige

Hameln/Holzminden (red). Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden zieht für das Jahr 2025 eine überwiegend positive Bilanz zur Verkehrssicherheit in der Region. Trotz zunehmender Mobilitätsvielfalt ist insbesondere die Zahl der schweren Unfallfolgen zurückgegangen.

Rückgang bei schweren Unfallfolgen

Die Gesamtzahl der polizeilich aufgenommenen Verkehrsunfälle sank leicht von 5.343 im Jahr 2024 auf 5.254 im Jahr 2025. Deutlich positiver fällt die Entwicklung bei den schwersten Unfallfolgen aus: Die Zahl der Verkehrstoten verringerte sich von 15 auf 12, die der Schwerverletzten von 195 auf 170.

Unterschiedliche Entwicklungen im Zweiradverkehr

Im Bereich der Zweiräder zeigt sich ein differenziertes Bild. Die Zahl der Fahrradunfälle stieg von 201 auf 214. Gleichzeitig nahm auch die Zahl der schwerverletzten Radfahrenden von 23 auf 30 sowie der getöteten von 1 auf 2 zu.

Bei den Pedelecs hingegen sank die Unfallzahl leicht von 57 auf 53. Die Zahl der schwerverletzten oder getöteten Personen blieb mit 9 konstant. Die Polizei verweist in diesem Zusammenhang auf das seit Jahren etablierte Pedelec-Training im Rahmen der Verkehrsprävention.

Deutlich rückläufig sind die Zahlen bei Motorradunfällen: Diese sanken von 158 auf 139, die schweren Motorradunfälle von 47 auf 35. Die Zahl der getöteten Kradfahrer blieb jedoch unverändert bei 4. Auch im Jahr 2026 sollen wieder sogenannte „Biker-Safety-Touren“ angeboten werden.

E-Scooter und Senioren im Fokus

Gegen den allgemeinen Trend entwickeln sich die Unfallzahlen bei E-Scootern. Hier stieg die Zahl der Unfälle von 37 auf 47. Die Polizei will diesen Bereich verstärkt in den Fokus von Prävention und Kontrolle rücken.

Besondere Aufmerksamkeit gilt zudem der Altersgruppe der Seniorinnen und Senioren. Die Zahl der schwerverletzten Personen über 65 Jahre stieg von 42 auf 47, die Zahl der Getöteten von 4 auf 6. Damit stellen Senioren rund 50 Prozent der Verkehrstoten, obwohl ihr Bevölkerungsanteil bei etwa 26 Prozent liegt.

„Wenn jeder zweite Verkehrstote über 65 Jahre alt ist, dürfen wir das nicht als statistische Auffälligkeit abtun. Es ist wichtig, Seniorinnen und Senioren im Straßenverkehr besser zu schützen“, wird Oliver Busche, Leiter Einsatz der Polizeiinspektion, zitiert.

Altersgruppen im Vergleich

Seniorinnen und Senioren sind ungefähr 28 Prozent der Schwerverletzten. Auch junge Fahrerinnen und Fahrer im Alter von 18 bis 24 Jahren sind mit einem Anteil von 14 Prozent überrepräsentiert, gemessen an einem Bevölkerungsanteil von etwa 7 Prozent.

Bei Kindern stieg zwar die Zahl der Unfälle von 88 auf 148, gleichzeitig ging jedoch die Zahl der schwerverletzten Kinder von 10 auf 8 sowie der leichtverletzten von 64 auf 61 zurück.

Weniger Baumunfälle

Die Zahl der Baumunfälle folgt dem landesweiten Trend und ist ebenfalls rückläufig. Im Jahr 2025 gab es keine tödlich verletzten Personen bei Baumunfällen, während im Jahr zuvor noch 7 Menschen ums Leben kamen. Die Zahl der Schwerverletzten sank von 27 auf 18.

Zahlen für den Landkreis Holzminden

Die Verkehrsunfallstatistik 2025 für den Landkreis Holzminden weist insgesamt 1.539 Unfälle aus, nach 1.599 im Vorjahr. Rückläufig sind unter anderem die sogenannten Baumunfälle, die von 25 auf 20 sanken. Dagegen stieg die Zahl der Unfälle mit Fahrrädern von 48 auf 52, während Pedelec-Unfälle von 16 auf 13 zurückgingen. Ebenfalls zugenommen haben Unfälle mit Kindern von 30 auf 38, während sie bei jungen Erwachsenen von 282 auf 240 sowie bei Seniorinnen und Senioren von 346 auf 328 zurückgingen.

Unverändert blieb die Zahl der Unfälle mit Fußgängerinnen und Fußgängern bei 28. Deutlich gesunken ist hingegen die Zahl der E-Scooter-Unfälle von 14 auf 8. Bei Motorradunfällen ist ein Anstieg von 56 auf 63 zu verzeichnen.

Die Zahl der Unfälle mit schwerverletzten oder getöteten Personen ging von 56 auf 50 zurück. Bei den Hauptunfallursachen dominieren weiterhin Wildunfälle, die von 336 auf 340 leicht anstiegen. Rückläufig sind hingegen Unfälle durch zu geringen Abstand (149 auf 112), überhöhte Geschwindigkeit (112 auf 86) sowie Vorfahrtsverstöße (57 auf 52).

Ausblick auf 2026

Die Polizeiinspektion kündigt an, auch im Jahr 2026 die Schwerpunkte ihrer Verkehrssicherheitsarbeit auf die Themen Geschwindigkeit und Fahrtüchtigkeit zu legen.

„Hinter jedem statistisch Verletzten stecken ein Mensch, Angehörige und Freunde, ein Schicksal. Seien Sie im Straßenverkehr aufmerksam und rücksichtsvoll – damit alle sicher ankommen“, so Matthias Feldmann, Sachbearbeiter Verkehr der Polizeiinspektion.

Anzeige
Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/win/eckfeld/Symrise_Premium_2024_03_04.gif#joomlaImage://local-images/win/eckfeld/Symrise_Premium_2024_03_04.gif?width=295&height=255